Blogschau: Contentqualität, Buyer Personas, Landing-Page-Optimierung und Influencer Marketing

Marketing-Blogs gibt es wie Sand am Meer und Sie haben wenig Zeit, alle zu lesen. Darum scannen wir die Blog-Welt nun einmal monatlich für Sie: Welche B2B-Marketing-relevanten Beiträge sind auf anderen Blogs erschienen? Dabei schauen wir ab und zu auch in die B2C-Welt. Heute haben wir folgende Themen im Gepäck: Themen „Contentgestaltung“, „Personas“, „Leads & Sales“ und das aktuell heiß diskutierte „Influencer Marketing“.

 

 

 

Als ersten Artikel haben wir für Sie einen Beitrag von Daniela Sprung, Eigentümerin des bloggerabc-Blogs zusammengefasst. Dabei geht es um das alte Problem im Content Marketing , man verliert die Persona aus den Augen, wird faul in seiner Recherchearbeit und produziert nur noch Content um des Contents willen, ohne dabei den Mehrwert für den Nutzer zu hinterfragen.

Ein guter Blogpost zeichnet sich durch Vielfalt aus

Sie betont, dass guter Content ein spezifisches Problem beschreibt, die Ziele darstellt und konkrete Lösungen oder Umsetzungsvorschläge bietet. Auch Vielfalt zählt bei Daniela Sprung zu gutem Content. Damit meint Sie unterschiedliche Ansichten und Blickwinkel sowie die eigene Meinung, in der sich dann auch die Positionierung des Unternehmens wiederspiegelt.

Doch das alleine genügt noch nicht für guten Content. Wenn sich keiner für das Thema interessiert, dann können noch so gute Beispiele und Blickwinkel vorhanden sein, niemand wird danach suchen. Relevanz ist laut Daniela Sprung beim Bloggen das, „was andere für wichtig halten“. Dabei geht es darum, was die Leser – oder potentiellen Leser – brauchen und sehen möchten. Zu viel Content, der den Lesern schon zu den Ohren herauskommt verliert dann auch an Relevanz wenn er schon gar nicht mehr verarbeitet werden kann und führt zu einem Content-Schock.

 

…es geht darum, was der Leser braucht oder lesen möchte

 

Letztendlich entscheiden immer andere, ob Ihr produzierter Content relevant ist oder nicht. Deshalb muss man auf seine Zielgruppe, Kunden und Leser hören, um festzustellen was für die relevant sein könnte und dann die Redaktionsplanung entsprechend flexibel anpassen.

Hier erhalten Sie weitere Tipps für guten Content.


Verbesserungsumfrage


 

Das Thema Personas kommt uns immer wieder unter und obwohl wir selbst bereits zwei Beiträge und einen Leitfaden zu dem Thema veröffentlicht haben, sollte man dieses wichtige „Steuerungselement des Content Marketings“ nicht außer Acht lassen.

Maël Roth vom gleichnamigen Blog maelroth erklärt an einem einfachen Beispiel, weshalb die klassischen Zielgruppenparameter für Content Marketing zu ungenau sind. Dabei betont er, dass „Personas mehr sind als eine Spielerei – es sind Bedürfnisgruppen“.

 

Personas mehr sind als eine Spielerei…

 

Damit meint er, dass sich innerhalb der Zielgruppendefinition noch weitere unterschiedliche Cluster befinden, die verschiedene Informationsquellen, Bedürfnisse und Trigger haben. Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihre eigenen Buyer-Personas erstellen, da jede Kunden- oder Zielgruppe eine für Ihr Unternehmen einzigartige Zusammenstellung aufweist.

Auf diese einzelnen Personas müssen Sie dann Ihren Content ausrichten indem Sie die jeweiligen Bedürfnisse in den Vordergrund stellen.

Hier können Sie den ganzen Beitrag inklusive Video zum Thema „Buyer-Personas und Content“ lesen.


 

Wirkungsvolle Landingpages sind scheinbar manchmal eine unmögliche Aufgabe. Deshalb hat Nils Kattau von Unbounce.com sieben wichtige Bausteine für die Landingpage-Optimierung zusammengestellt.

Darunter fällt:

    • Die Kopfzeile

Gleich zum Beginn suchen die Nutzer auf einer Landingpage nach einem Logo, um das Unternehmen oder den Landingpage-Besitzer zu identifizieren. Normalerweise wird das Logo oben links erwartet und die Webseite dann in eine F Schema überflogen. In der Kopfzeile ist dann neben dem Logo noch ausreichend Platz für Vertrauensbildende Elemente.

    • Die Haupt-Überschrift

Die „Hauptüberschrift sollte unmissverständlich vermitteln, worum es geht und was es dem Leser bringt“, schreibt Nils Kattau. Es können auch kürzere Überschriften formuliert werden, die Ihre Leser emotional oder über ihre Pain Points ansprechen. Dann besteht die Möglichkeit einer klärenden Unterüberschrift.

    • Der Heroshot

Ein Heroshot ist nicht das Foto eines Superhelden, sondern die Abbildung des Angebots als Bild oder Video. Dabei kann unterschieden werden, ob die Abbildung einen erklärenden oder emotionalen Zweck verfolgt.

„Ein erklärender Heroshot kommuniziert vor allem das Funktionsprinzip oder einzigartige Vorteile“, sagt Nils Kattau. „Emotionale Heroshots konzentrieren sich dabei eher auf das Design oder den joy of use“.

    • Die Vorteilskommunikation

Wenn die Besucher nicht sofort verstehen, was ihnen Ihr Angebot bringt, dann müssen Sie sie mit der Vorteilskommunikation darüber aufklären. Dabei soll der Nutzen, den das Angebot den Besuchern bietet, im Vordergrund stehen und nicht die Eigenschaften des Produktes.

    • Die vertrauensbildenden Elemente

Vertrauensbildende Elemente unterstützen die Bereitschaft, online Einkäufe zu tätigen oder seine Daten an die Webseite weiterzugeben. Auf gleicher Ebene unterstützen diese Elemente die Markenbekanntheit. Der Mensch orientiert sich hauptsächlich am Verhalten der anderen und wenn schon 20.000 Personen einen Newsletter abonniert haben, dann ist er ja vielleicht doch ganz nützlich.

    • Der Inhalt

Laut Nils Kattau sollten Sie bei der inhaltlichen Bestückung Ihrer Landingpage darauf achten, dass sie leicht zu überfliegen ist und trotzdem die wichtigsten Punkte dem Leser im Gedächtnis bleiben.

Das Hervorheben einzelner Wörter sowie die Platzierung der wichtigsten Wörter am Anfang und am Ende des Satzes sind nur ein paar Instrumente, die Nils Kattau anführt, um beim Leser im Gedächtnis zu bleiben.

    • Das Conversion-Element

Ist der wichtigste Teil einer Landingpage, dessen Positionierung und Handlungsaufforderung entscheidend für den Erfolg der Landingpage ist. Was dabei für Ihre Nutzer am besten funktioniert, sollten Sie mithilfe von A/B-Tests herausfinden.

Selbstverständlich passen nicht alle Faktoren, die eine gute Landingpage ausmachen, in die kurze Blogschau, sonst hätten Sie ja gar keinen Grund, den originalen Artikel zu lesen. Nehmen Sie sich aber die Zeit und vergleichen Sie Ihre Landingpages mit den Kriterien, die Nils Kattau aufzählt. Vielleicht fällt Ihnen der ein oder andere optimierungsbedürftige Aspekt auf.

Hier geht es zur Optimierung Ihrer Landingapges.


Influencer Marketing ist aktuell in aller Munde. Wie bereits anfangs erwähnt, hat der B2B-Bereich weniger Chancen mithilfe von Influencern das Buying Center Ihrer potentiellen Kunden zu erreichen.

Trotzdem lohnt es sich möglicherweise, Inspiration aus dem B2C-Bereich zu gewinnen. Vielleicht werden Ihre Mitarbeiter mit ihren Profilen in den Berufsnetzwerken so etwas wie B2B-Influencer – oder – wie man sie früher genannt hat – „Markenbotschafter“.

Der Blogbeitrag von Christof Nikolai von we love content beschreibt die häufigsten Fehler, die im Umgang mit Influencer Marketing passieren und wie man diesen Problemen erfolgreich begegnet.

Ob nun das Praxisbeispiel von Coral ein Best- oder Worst-Practice-Beispiel ist, bleibt dann Ihren eignen Zielvorstellungen eines Waschmittelherstellers überlassen.

Hier finden Sie den ganzen Beitrag zu den Do’s und Dont’s des Influencer Marketings.


Bildquelle Aufmacherbild: Pixabay / CC0

Patrick Lehnis

Bereits während des Studiums hat Patrick Lehnis als Werksstudent in B2B- Marketing- und Kommunikationsagenturen mit Industriemarketing Kontakt gehabt. Als Trainee bei Vogel Business Media verbindet er im Rahmen des Industriemarketing-Blogs sein Wissen aus Studium und Praxis.
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