3 Gründe, warum sich Native Advertising im Industriemarketing doppelt lohnt

 

In diesem Artikel erfahren Sie wie Sie mit Native Advertising im B2B Industrie Marketing mehr Umsatz generieren können

Manche halten Native Advertising für Schleichwerbung – und falsch eingesetzt kann es Ihrer Marke tatsächlich schaden. Doch richtig genutzt sorgt Native Advertising dafür, dass Ihr B2B-Marketing durch die Performance-Decke geht und viele neue Umsatzmöglichkeiten schafft.

 

Inhalt:

    1. Grund: Native Advertising bringt Sie früher in den Kaufentscheidungsprozess
    2. Grund: Native Advertising schafft Spielräume zur Erklärung komplexer Produkte
    3. Grund: Native Advertising ist die perfekte Grundlage zur Lead-Generierung

 

 

Eine genaue Definition von Native Advertising inklusive Abgrenzung von Content Marketing können Sie im Industriemarketing-Blog bereits an dieser Stelle lesenHier soll es jetzt vor allem um die konkreten Stärken dieses im Grunde hoch potenten Werbekanals gehen: Bühne auf für 3 Gründe, warum Native Advertising gerade im Industriemarketing seine ganze Kraft entfalten kann.

 

Grund 1: Native Advertising bringt Sie früher in den Kaufentscheidungsprozess

Wahrscheinlich kennen Sie diese Zahl schon: 70 Prozent eines B2B-Kaufentscheidungsprozesses sind bereits durchlaufen, bevor es zum Erstkontakt zwischen Kunde und Vertrieb kommt.

Besonders in der Industrie gibt es aber einen Evergreen der Informationsrecherche, der bereits in frühen Phasen zu Rate gezogen wird: die gute alte Fachpresse, wie 94% der 607 befragten B2B-Entscheider in einer Studie des „Vereins Deutsche Fachpresse“ bestätigten. 

 

Fachmedien sind für Entscheider nach wie vor wichtigste Informationsquelle – hier lohnt sich also Native Advertising.
Nach wie vor eine vertrauenswürdige Informationsquelle für B2B-Entscheider: gedruckte Fachmedien. (Bild: Pixabay)

 

Nutzen Sie also Native Advertising in Fachmedien – kombinieren Sie beispielsweise eine Text-Ad mit einem dahinterliegenden hochwertigen Advertorial – um früh im Kaufprozess sichtbar zu sein.

Sichtbar ist das entscheidende Stichwort! Natürlich könnten Sie auch klassische Anzeigen oder Online-Banner in der Fachpresse schalten, warum aber gerade Native Advertising-Formate im Marketing für erklärungsbedürftige Investitionsgüter oder Dienstleistungen die richtige Wahl sind, erklärt unser nächster Punkt.

 

Grund 2: Native Advertising schafft Spielräume zur Erklärung komplexer Produkte

Egal, ob Sie Werkstoffe, elektrische Bauelemente, SaaS oder fertige Maschinen verkaufen: Die Kommunikation Ihrer Produkte, gerade bei Neuentwicklungen, lässt sich selten in einen Satz quetschen. Nicht nur, weil es technisch nicht möglich ist, sondern auch, weil der Informationsbedarf im Buying Center viel größer ist. Dort sitzen allerdings auch nur Menschen, und deren Aufmerksamkeitsspanne wird Jahr für Jahr geringer, während die „Werbeblindheit“ proportional zunimmt.

Es ist also zunehmend schwer, Menschen die nötige Zeit und Aufmerksamkeit für ein erklärungsbedürftiges Produkt abzuringen. Native Advertising lindert die Folgen dieser Entwicklung auf zweierlei Weise:

 

  1. Native Ads sind Eyecatcher – gerade weil sie keine sind

Leider dachten Werber in den Anfängen des Internets, Werbung funktioniere online wie offline: Laut, schrill, aufsehenerregend, disruptiv. Leider wurde lange niemandem klar, dass das eine richtig dumme Vorstellung war.

 

Mit dem Wissen aus unserem Whitepaper verstehen Sie Native Advertising besser und bringen Ihr Content Marketing in Schwung.

 

Denn während wir auf einer S-Bahnfahrt noch gelangweilt aus dem Fenster starren und froh über ein wenig Ablenkung sind, konsumieren wir Online vor allem Informationen und wollen eben nicht unterbrochen werden.

 

Werbung, die zu „catchy“ gestaltet ist, blenden wir einfach aus.

 

Werbung, die zu „catchy“ gestaltet ist, blenden wir einfach aus. Selbst wenn ihr Inhalt hoch relevant für uns wäre, widmen wir ihm wegen der Verpackung keine Aufmerksamkeit.

Genau diese Problematik lindern Sie mit Native Advertising ab. Durch die redaktionelle Anmutung ist die Chance ungleich höher, dass Ihre Headline gelesen wird und Ihre Zielgruppe so die Relevanz Ihrer Werbung erkennt. Unten ein Beispiel aus einem redaktionellen Newsletter unseres Fachmagazins „elektrotechnik„.

 

Kaum zu unterscheiden: Native Advertising-Formate und redaktionelle Teaser
Kaum zu unterscheiden: Native Ad und redaktioneller Teaser im Newsletter. (Bild: Vogel Business Media)

 

  1. Native Advertising schafft Aufmerksamkeit – guter Content verlängert sie

Kommen wir zurück auf die meiner Meinung nach unschlagbare Kombination einer Text-Ad und eines Advertorials. Die Text-Ad – richtig gemacht – zieht wie beschrieben die Aufmerksamkeit der Zielgruppe. Aber auch in den paar Zeilen, die eine Text-Ad bietet, werden Sie Ihr komplexes Produkt nicht erklären können.

Diesen Job übernimmt ein anderes Native Advertising-Format: das Advertorial, ein alter Bekannter aus dem Printgeschäft. Das Advertorial ist ein bestenfalls nutzwertiger Artikel, der genau wie eine Text-Ad in redaktioneller Anmutung daherkommt, gleichzeitig aber deutlich als werblicher Inhalt gekennzeichnet wird.

 


Redaktionelle Anmutung, inhaltlich hochwertig: Native-Formate werden kaum als Werbung wahrgenommen (Bild: Screenshot maschinenmarkt.de / Vogel Business Media)

Native Advertising-Formate sorgen also im ersten Schritt dafür, dass Rezipienten überhaupt erst die Relevanz Ihrer Werbung erkennen. Befüllen Sie die Formate auch noch mit dem richtigen Content, wird Native Advertising zur unschlagbaren Lead-Generierungs-Maschine – womit wir beim letzten Punkt wären.

 

Grund 3: Native Advertising ist die perfekte Grundlage zur Lead-Generierung

Sie haben also die nötige Aufmerksamkeit bekommen und diese mit einem Advertorial verlängert. Natürlich haben Sie dieses Advertorial inhaltlich so brillant gestaltet, dass Sie nicht nur Awareness gewonnen haben, sondern auch das Vertrauen in Ihre Technologie- und/oder Problemlösungskompetenz.

Leider passiert es in den seltensten Fällen, dass ein Leser jetzt direkt bei Ihrem Vertrieb anruft. Vielleicht, weil er aktuell noch keinen Kaufbedarf hat, vielleicht, weil er erst noch andere Optionen prüfen möchte. In beiden Fällen ist die Gefahr aber groß, dass er Sie zum relevanten Zeitpunkt nicht mehr auf dem Radar hat.

 

Ohne Native Advertising hätten Sie kaum die nötige Aufmerksamkeit bekommen, um das inhaltliche Vertrauen durch Ihren Content zu erlangen.

 

Pfiffige Marketer konvertieren den anonymen Leser deshalb an dieser Stelle zu einem bekannten Lead mit Namen und Kontaktmöglichkeit. Das macht einerseits rein logisch Sinn, andererseits ist es aber auch der perfekte Zeitpunkt – dank Native Advertising.

Denn ohne Native Advertising hätten Sie kaum die nötige Aufmerksamkeit bekommen, um das inhaltliche Vertrauen durch Ihren Content zu erlangen. Auch wirkt die redaktionelle Anmutung des Advertorials subjektiv vertrauensfördernd. Und da der Deutsche mit seinen Daten recht zimperlich ist, sorgt vor allem dieses gewonnene Vertrauen in Ihre Kompetenz und Seriosität dafür, dass er Ihnen letztlich Namen, Kontaktmöglichkeiten etc. anvertraut. 

Tipp: Um die Conversion vom Leser zum Lead anzureizen, lohnt es sich, ein thematisch weiterführendes, nutzwertiges Angebot zu machen, zum Beispiel die Anmeldung zu einem lehrreichen Webinar. Und richtig gute Marketer haben zudem noch einen Lead Nurturing-Prozess nachgelagert, der Kontakte bis zur Kaufbereitschaft bei der Stange hält.


 

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Daniel Furth

Daniel Furth hat im Studium „irgendwas mit Medien“ gemacht, sich dann aber gegen die Journalistenkarriere entschieden. Heute verbindet er die Leidenschaft für gute Inhalte und digitales Marketing als Customer Development Manager bei Vogel Business Media und ist stets auf der Suche nach Beispielen für gutes Industriemarketing.
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