B2B-PR: 4 Tipps für bessere Fachmedien-Beziehungen

Public Relations oder, genauer gesagt, gute Beziehungen zu Fachmedien, sind für viele B2B-Unternehmen essentiell. Da wir uns seit über 125 Jahren in diesem Geschäft bewegen, haben wir vier Best Practices zusammen geschrieben, die zu besseren Medienbeziehungen und damit einer besseren B2B-PR.

 

Eine gute B2B-PR und Fachmedien-Beziehung kann Werbebudget sparen.
Bild: Britta Jackson / Pexels

 

 

Der Begriff „Public Relations“ umfasst viele Bereiche der Kommunikation. Und obwohl B2B-PR spezifischer ist, weil Unternehmen eben ihre eigenen Produkte und Dienstleistungen an andere Unternehmen vermarkten, wird hier trotzdem ein großes Kommunikationsgebiet abgedeckt. Dazu gehören strategische Kommunikation, Content Marketing, Social Media, Messemarketing, , um nur einige zu nennen. Print- und digitale Medienarbeit sind hierbei ein wichtiger Bestandteil der B2B-PR.

 

Immerhin akzeptieren redaktionelle Gatekeeper – sozusagen die Türsteher der Informationsschlange – Ihr Unternehmen als Autorität in Ihrem Bereich, wenn PR-Arbeit gut gemacht wird. Bestenfalls sind diese dann bereit, Ihr Unternehmen in entsprechenden Magazinen und auf Webseiten als Branchenexperte zu positionieren.
Hier sind vier Dinge, die Sie beim Aufbau Ihrer B2B-PR beachten sollten.

 

 

B2B-PR: Nische kann schön sein

Gerade wenn es um B2B-PR geht, ist die simple Reichweite des Mediums  alleine nicht entscheidend. Es ist in Ordnung, wenn eine Print-Publikation eine Auflage von 5.000 statt 50.000 hat oder eine Handelsplattform 10.000 neue Besucher pro Monat erhält und nicht 100.000, solange diese gut zu Ihren Produkten und Dienstleistungen passen.

 

Wenn die Publikation auf ein kleines Nischenpublikum abzielt, das Teil Ihrer wichtigsten demografischen Marketingaktivitäten ist, dann ist das der Ort, an dem Ihre Nachrichten erscheinen sollten! Diese scheinbar weniger bekannten Fachzeitschriften oder Websites könnten bei Ihren Kunden und Interessenten sehr bekannt sein.

 

Tatsächlich sind die meisten B2B-Pressemitteilung nicht wirklich für den Massenvertrieb geeignet. So ist es effektiver, die besten Medien für Ihre Nachrichten zu finden, anstatt Pressemitteilungen an eine große Anzahl von verallgemeinerten Publikationen und Nachrichtenseiten zu verschicken. Dies führt schließlich zu hochwertigen B2B-PR-Platzierungen, die Ihr Zielpublikum  auch erreichen.

 

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B2B-PR: Wirklich neue Inhalte liefern

B2B-PR dient nicht nur der Vermarktung eines neuen Produkts oder einer neuen Dienstleistung. Nachrichten können jede Art von Information sein, die ein bestimmtes Publikum nicht kennt. Selbst Ihre bestehenden Kunden sind sich möglicherweise nicht aller Facetten Ihres Unternehmens bewusst. Insbesondere können Sie die Aufmerksamkeit eines Redakteurs auf sich ziehen, indem Sie ein bestehendes Produkt oder eine Dienstleistung als Lösung für einen bestimmten Branchenschwerpunkt aufzeigen – und nicht nur eine Liste an bezugslosen Produktfeatures und Superlativen präsentieren.

 

Präsentieren Sie die Lösung lieber im Sinne einer Case Study. Wie Sie Case Studys optimal für Ihr B2B-Marketing aufbereiten, verrät Ihnen dieser Artikel.

 

Natürlich erfordert dies ein wenig Mehrarbeit, zum Beispiel die Recherche der konkreten täglichen Herausforderungen einzelner Kundengruppen und die passgerechte Erläuterung, wie Ihre Technologie dabei hilft, diese zu bewältigen. Es hilft auch, den redaktionellen Themenbedarf Ihrer Zielpublikationen zu recherchieren, anstatt mit der Gießkanne Pressemitteilungen zu streuen. So weiß der Redakteur, dass Sie mehr tun, als nur für Ihr Unternehmen zu werben und dass Ihnen die Bereitstellung hilfreicher Nachrichten und Inhalte wichtig ist.

 

Wie Sie einen guten Fachartikel im Sinne der B2B-PR schreiben, erfahren Sie hier.

 

 

B2B-PR: Digitale Medien nicht vergessen

B2B-PR bietet mehr Möglichkeiten als die Druckseiten einer Fachzeitschrift zu erstellen. Digitale Platzierungen sind zu einem wertvollen Bestandteil der B2B-PR geworden. Die meisten Print-Publikationen verfügen über inhaltsreiche Webseiten oder sind selbst zu reinen Web-Publikationen geworden (oder werden rein digital gegründet, wie die neuesten Vogel-Portale „Industry of Things“ und „Spotlight Metal“). Digitale Medienplatzierungen sind wertvoll, weil sie:

 

  • über die Suche im Internet erscheinen
  • oft einen Link zu Ihrer Webseite anbieten
  • Lesern eine Kommentarfunktion bieten
  • Es Ihren Lesern ermöglichen, Inhalte oder Nachrichten einfach über Social Media und E-Mail zu teilen

 

 

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B2B-PR: “Verdienen” Sie sich ihre Medien

(Erfolgreiche) Medienarbeit wird auch als “earned media“ bezeichnet. Und ja, die Platzierung in Ihrem Zielmedium müssen Sie sich tatsächlich verdienen. Das heißt, Sie bauen Ihre redaktionellen Beziehungen auf, indem Sie relevante, zielgerichtete Inhalte anbieten, die informativer sind als offensichtliche Werbung.

 

Aber die harte Arbeit zahlt sich aus. B2B-PR ist ein Initiator für Engagement und Bewusstseinsbildung auf Seiten der Zielgruppe. Unabhängig davon, ob Ihre Inhalte in Print-, Online- oder Social Media veröffentlicht werden, steigern Sie das Bewusstsein für die Fähigkeiten Ihres Unternehmens bei Ihren aktuellen Kunden, Interessenten, Branchenpartnern und Geschäftsführern.

 

Und eine gut platzierte Marke wiederum sorgt für mehr Inbound-Calls, womit Sie garantiert den Vertrieb als Freund der B2B-PR gewinnen.

 


DanielFurth

Daniel Furth ist seit 2013 im digitalen Marketing unterwegs und hat im Studium als Reporter gearbeitet. Heute verbindet er die Leidenschaft für gute Inhalte und digitales Marketing bei der Vogel Communications Group und ist stets auf der Suche nach Beispielen für gutes B2B-Marketing. Themen-Einreichungen per Mail sind herzlich willkommen:...