[Blogschau] Das Beste aus den Marketing-Blogs im Oktober 2017

Einmal im Monat scannen wir die Blog-Welt für Sie: Welche B2B-Marketing-relevanten Beiträge sind auf anderen Blogs erschienen? Heute haben wir folgende Themen im Gepäck: Klickbetrug im Display Marketing, der Nutzen von 404-Seiten, Service Level Agreements zwischen Marketing und Vertrieb sowie einen Artikel über die Rückgewinnung verärgerter Kunden.

 

Blgoschau B2B-Marketing Blogs

 

Inhalt (ein Klick bringt Sie direkt zum Abschnitt):

 

 

 

Zombie Websites fressen Werbebudget: Ad Fraud im großen Stil aufgedeckt

 

Dank dem sogenannten Programmatic Advertising lässt sich Werbung heute theoretisch zu günstigen Klickpreisen im ganzen Internet platzieren – unabhängig von Publishern und Media-Agenturen. B2B-Unternehmen nutzen diese Werbeform jedoch aus guten Gründen noch sehr zurückhaltend. Denn einerseits sind fast alle Werbenetzwerke intransparent, sodass Marketingverantwortliche letztlich nie genau wissen, wo ihre Werbung landet. Schließlich möchte man die Seriosität seiner B2B-Marke auch nur einem seriösen, fachlich passenden Umfeld aussetzen.

Andererseits leiden die jungen Systeme noch an vielen Kinderkrankheiten. Eine davon – und die für Werbende am schädlichsten – sind kaum vorhandene Abwehrmechanismen gegen Klickbetrug. Experten schätzen, dass werbende Unternehmen 2017 so weltweit zwischen 6,5 Milliarden und 16,4 Milliarden Euro für Fake-Klicks auf ihre Banner verpulvert haben. Auch ich habe schon zumindest fragwürdige Traffic-Erfahrungen bei Programmatic-Kampagnen gemacht.

Das Magazin OnlineMarketing.de erklärt in seinem Beitrag, wie das Betrugssystem funktioniert und was das für werbende Unternehmen bedeutet. Ergänzend empfehle ich Ihnen auch unseren Artikel, der die Problematik ebenfalls beleuchtet und konkrete Ergebnisse von Programmatic-Kampagnen mit denen von TKP-Kampagnen per Umfeldvermarktung vergleicht.

 

Zum Artikel: Zombie Websites fressen Werbebudget: Ad Fraud im großen Stil aufgedeckt

 


 

 

Warum 404-Seiten einrichten? Über den Sinn und Zweck der Fehlerseiten

 

Die Online-Marketing-Spezialisten von Ryte (ehemals Onpage.org) beschäftigen sich in einem Blogbeitrag mit dem Sinn und Zweck von Fehlerseiten, so genannter 404-Seiten. Diese werden ausgespielt, wenn ein Besucher Ihrer B2B-Website (in diesem Artikel lesen, Sie man eine B2B-Website zeitgemäß modernisiert) eine falsche URL eingegeben hat oder auf der Website einen kaputten Link anklickt.

Hat der Website-Betreiber für diesen Fall keine Seite festgelegt, gibt der Browser nur eine dröge Fehlernachricht aus. Das gefällt weder dem Google-Bot noch dem menschlichen Benutzer. Dabei ist es ganz leicht, eine einzige Standard-Seite für alle 404-Fehler festzulegen.

Weitere Argumente für eine feste 404-Seite, wie man sie implementiert und ein paar gute Beispiele finden Sie auf dem Ryte-Blog.

 

Zum Artikel: Warum 404-Seiten einrichten? Über den Sinn und Zweck der Fehlerseiten

 

Whitepaper: Die zeitgemäße B2B-Webseite

Wenn Sie jetzt an der 404-Seite dran sind, warum dann nicht gleich der ganzen Webseite eine Verjüngungskur gönnen? In diesem Whitepaper erhalten Sie wichtige Impulse für Layout und Technik, mit deren Hilfe der Online-Auftritt Ihres Unternehmens zur Vertriebsmaschine wird:

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Diese Whitepaper zeigt gelungene Praxisbeispiele für B2B-Websites.

 

 


 

Service Level Agreement zwischen Marketing und Vetrieb (Symbolbild)
Bild: mds

 

Wie ein Service Level Agreement bei der Umsatzsteigerung hilft

Marketing und Vertrieb im B2B – über deren Zusammenarbeit frotzeln wir hier im Blog ja auch ganz gerne. Wahrscheinlich können auch Sie die eine oder andere Anekdote zum Besten geben.

Klar ist, dass eine B2B-Marketing-Strategie (lesen Sie hier ein paar strategische Impulse für 2018) nur dann aufgehen kann, wenn der Vertrieb eng eingebunden wird. Andersherum wird der Vertrieb ohne systematische Hilfe des Marketings auch keine systematischen Umsatzsprünge machen.

Um die Umsetzung einer Strategie auf beiden Seiten auch praktisch sicherzustellen, bietet sich ein sogenanntes Service Level Agreement (SLA) an. In diesem werden klare Marketing- und Sales-Ziele festgehalten, Prozesse und Lead-Qualifizierung definiert und andere wichtige Punkte geregelt.

Bei Vogel Business Media haben wir selbst seit einem knappen Jahr ein Service Level Agreement im Einsatz und bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Weitere tolle Aspekte eines SLAs und sieben Schritte zu dessen konkreter Umsetzung skizziert die Marketing- und Vertriebsagentur mds in Ihrem Blog.

 

Zum Artikel: Service Level Agreement – so kommen Marketing und Vertrieb auf einen Nenner

 


 

Kundenrückgewinnung (Symbolbild)
Bild: Saxoprint

 

Verärgerte Kunden strategisch zurückgewinnen

Wir alle haben wohl Erfahrungen mit unzufriedenen Kunden gemacht. Ich war einst Produktmanager eines kostenlosen B2B-Produkts, bis die Geschäftsleitung dessen Monetarisierung beschloss. Um die persönliche Beziehung zwischen Kunde und Vertriebler nicht zu belasten, sollte ich die Kommunikation der Monetarisierung übernehmen. Die Umstellung schmeckte einigen bestehenden Nutzern natürlich überhaupt nicht. Im ersten Moment durfte ich mir also einiges anhören.

Doch im weiteren Kommunikationsprozess verstanden die Kunden den Wert des Produkts, das nun viel mehr Leistung bot. Aufgrund des neuen Umsatzpotentials konnten wir mehr in die Produktentwicklung stecken und banden die zunächst verärgerten Kunden ein, das Produkt nach ihren Bedürfnissen mitzugestalten. Letztlich konnten wir so fast 80 Prozent der bisherigen Nutzer in zahlende Nutzer konvertieren, einen ungeplanten, sechsstelligen Beitrag zum Umsatz leisten und die zunächst zerrütteten Beziehungen durch den Entwicklungsprozess auf eine ganz neue Stufe heben.

Auch der Blog der Online-Druckerei Saxoprint beschäftigt sich im Oktober mit dem Thema Kundenrückgewinnung. Laut der Autorin sind es aber nicht die Prozessfehler oder Produktthemen, die die Kunden vertreiben, sondern das schlechte Krisenmanagement eines Unternehmens. Im Artikel identifiziert sie Leitlinien, mit denen aus Fehler große Chancen werden. Überlegenswert wäre es doch, auf deren Grundlage einen festen Kundenrückgewinnungsprozess aufzusetzen.

 

Zum Artikel: Kundenrückgewinnung: Wie ein Fehler Ihre größte Chance sein kann

 


 

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Daniel Furth

Daniel Furth ist seit 2013 im digitalen Marketing unterwegs und hat im Studium als Reporter für diverse Zeitungen und Magazine gearbeitet. Heute verbindet er die Leidenschaft für gute Inhalte und digitales Marketing als Customer Development Manager bei Vogel Business Media und ist stets auf der Suche nach Beispielen für gutes...
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