[Blogschau] Das Beste aus den Marketing-Blogs im September 2017

Marketing-Blogs gibt es wie Sand am Meer und Sie haben wenig Zeit, alle zu lesen. Darum scannen wir die Blog-Welt einmal monatlich für Sie: Welche B2B-Marketing-relevanten Beiträge sind auf anderen Blogs erschienen? Dabei schauen wir ab und zu auch in die B2C-Welt. Heute haben wir folgende Themen im Gepäck: Inbound Marketing, Content Marketing, Budget und Social Media Recruiting

 

Blgoschau B2B-Marketing Blogs

 

Inhalt (ein Klick bringt Sie direkt zum Abschnitt):

 

 

 

Content Marketing verleitet gerne dazu, das Unternehmensziel vor den ursprünglichen Zweck nützlicher Inhalte zu stellen. Dann versucht man mithilfe von billigem Content den Kunden zu ködern, um ihm durch die Hintertür etwas zu verkaufen.

Mael Roth vom Blog Maelroth.com geht in diesem Beitrag auf die Verwechslung von Content Marketing mit Schleichwerbung ein und welche Gefahren für Ihre Marketingbemühungen das mit sich bringt.

In einigen Fällen wird Content oftmals schon in der Planung, Erstellung und Distribution als Schleichwerbung ausgerichtet und der Absender der Inhalte verborgen. Die Aufwertung einer Marke oder eines Produktes liegt nicht im ursprünglichen Ziel des Content Marketings und nutzt nur die Akzeptanz des Nutzers aus, bis dieser auch von dieser Marketingform verdrossen ist.

Das Problem liegt oft darin, wie das Marketing vom Unternehmen verstanden wird. Ist die Lead-Generierung das Hauptziel des B2B-Marketings, wird Content oftmals an den Conversions gemessen und entsprechend darauf ausgerichtet. Sollte man aber nicht den Content eher an die Bedürfnisse des Kunden anpassen und ihn daran messen wie gut er diese Bedürfnisse befriedigt – wie ursprünglich gedacht? Conversions sind eine nützliche Messlatte zum Einstieg, aber verraten nichts darüber, ob der Inhalt nützlich war. Erst, wenn User Ihre Inhalte erneut konsumieren, sagt das etwas über deren Nützlichkeit aus.

Im Rahmen dieser Fragestellung hat das Marktforschungsinstitut “Heute und Morgen” herausgefunden, dass Content Marketing eine hohe Akzeptanz genießt, aber auch die stärkste negative Reaktion hervorruft, wenn der Kunden den Inhalt später als bloße Werbung enttarnt.

Dieses Pokerspiel sollte nicht das Ziel der Marketer sein. Nicht den Kunden hinters Licht zu führen, sondern eine „ehrliche und konsumentenzentrische Form der Kommunikation (im Marketing)“, ist die Idee hinter Content Marketing.

Lesen Sie mehr hier: https://maelroth.com/2017/08/content-marketing-gegenteil-schleichwerbung/

 


 

Das müssen Sie für Inbound Marketing ausgeben.

 

Budget ist und bleibt ein entscheidendes Thema bei allen Marketingaktionen, deshalb wird früher oder später dieses Thema auch bei der strategischen Planung für Ihr Inbound Marketing aufkommen. Martin Brendl von takeoffpr.com geht in seinem Beitrag darauf ein, wie groß das Budget für Inbound Marketing sein sollte.

 

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Im Whitepaper „So werden Sie mit Inbound Marketing zum Helden Ihres Vertriebs“ haben wir Ihnen alles für den perfekten Start in die Thematik zusammengestellt. Freuen Sie sich auf diese Inhalte:

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Laut Brendl ist das Argument „wir können uns das nicht leisten“ nicht wirkungsvoll. Letztendlich geht es ja im Marketing darum, dass man in Marketing investiert um Umsatz zu bewegen. Natürlich kann man, wie bei jeder Investition, abschätzen, ob sich diese lohnen wird und dementsprechend für oder gegen diese Maßnahme argumentieren.

Dann stellt sich die Frage nach einer Alternative, die ein geringeres Risiko birgt oder weniger Investment verlangt um den gleichen Umsatz zu bewegen. Martin Brendl berichtet, dass oftmals die Vorstellung fehlt, was mit Marketing bewegt werden soll und wie groß das Umsatzloch bei Inaktivität wäre. Erst wenn diese Differenz bekannt ist, kann man über die Aufteilung und Höhe des Marketingbudgets sprechen.

Wie in dieser Studie zu den Marketingbudgets der deutschen B2B-Unternehmen festgestellt, gibt es unterschiedliche Orientierungspunkte je nach Unternehmensgröße, wie viel Prozent Ihres Umsatzes in Marketing investiert werden könnte.

Selbstverständlich gibt es Grundkosten bei der Entwicklung einer Inbound-Marketing-Strategie, die erst einmal amortisiert werden wollen, aber der Erfolg hängt dann davon ab, wie hoch Ihr ROI sein soll und wie groß der Lifetime Value Ihrer Kunden ist. Ein paar kleine Rechenbeispiele finden Sie im Beitrag von Martin Brendl.

Letztendlich geht es laut Martin Brendl nicht darum, ob man sich Marketing leisten kann, sondern wie groß der Unterschied bei Inaktivität ist und wie diese Differenz am effektivsten verhindert werden kann. Benchmarks von Umfragen geben eine grobe Orientierung dazu, wie groß Ihr Budget sein sollte.

Um aber die Effektivität im Nachhinein beurteilen zu können, muss die Messbarkeit der Marketingaktionen in der Planung berücksichtigt werden.

Lesen Sie hier mehr: https://www.takeoffpr.com/blog/marketing-budget

 


 

Ein Blogbeitrag über Social Media Recruiting

http://socialmedia-doktor.de

 

Der Fachkräftemangel bleibt in allen Branchen ein großes Thema. Doch klagen hilft meist wenig, um die Situation zu verbessern, deshalb hat Sebastian Riehle Social Media Experten befragt, wie man mithilfe sozialer Netzwerke das eigene Recruiting unterstützen kann.

Grundlegend ist natürlich, dass man ein guter Arbeitgeber ist und die Firmenkultur Wert darauf legt, dass es den Mitarbeitern gut geht.

Der erste Tipp ist, dass man zeigt, wie es sich im Unternehmen arbeitet. Heutzutage hat man die Möglichkeit den potentiellen Bewerbern eine Vielzahl an Informationen zur Verfügung zu stellen. So kann man auch mal einen Blick hinter die Kulissen gewähren und so Offenheit, Transparenz und Vertrauen demonstrieren.

Wer nun Angst hat, dass Betriebsgeheimnisse ausgeplaudert werden oder der Bewerber abgeschreckt wird, muss sich mit seinem Social-Media-Manager oder Berater zusammensetzen und eine geeignete Strategie ausarbeiten.

Social Media Inhalte können so auch helfen, Interesse für diesen Beruf zu wecken, da ein Einblick in den Arbeitsalltag oft mehr Informationen bietet als eine einseitige Jobbeschreibung.

In eine ähnliche Richtung geht auch der zweite Tipp, den eigenen Mitarbeitern eine Stimme zu geben. Mitarbeiter sind sowieso auf den diversen Social Media Kanälen unterwegs, so kann man diese als Botschafter nutzen und so die Reichweite erhöhen. Logischerweise muss man vorher eine Auswahl treffen, um engagierte und fähige Mitarbeiter zu identifizieren, da sonst eher Chaos herrscht als eine geordnete Kommunikationsstrategie.

Dabei steht die Authentizität im Vordergrund, selbstständiges Handeln und kommunizieren kommt oftmals besser bei der Zielgruppe an als ein polierter Imagefilm (anders als in der allgemeinen Werbung, lernen Sie hier mehr über alle möglichen B2B-Video-Formate). So kann man Ehrlichkeit und Transparenz noch weiter stärken.

Der dritte Tipp ist die passende Kanalwahl. Bevor man die ganzen Aktionen auf Xing, Facebook und Instagram hinausposaunt, sollte man sich Gedanken machen, mit welchem Kanal man seine gewünschte Zielgruppe am besten erreicht. Azubis werden wahrscheinlich noch keine starke Präsenz auf Xing haben und die Fachkräfte dort fühlen sich von der Azubiwerbung nicht angesprochen. Dafür werden Sie Führungskräfte nicht auf Instagram für ihr Unternehmen aktivieren können.

Was die Experten noch zum Thema Recruiting über Social Media sagen, lesen Sie hier: http://socialmedia-doktor.de/social-media-recruiting/

 


 

Inbound Marketing Tipps von chimpify

 

Inbound Marketing passt zu jeder Branche, egal ob B2B oder B2C, das Internet ist ein fest etablierter Informationskanal der alle Altersschichten durchdrungen hat. Vom Stahltank für Industriebetriebe bis hin zum Umzugsdienstleister im B2C-Bereich, Vladislav Melnik hat zehn interessante und exotische  Beispiele aus den USA zusammengetragen und zeigt, dass die klassische Ausrede „aber meine Zielgruppe ist ganz anders“ aufgrund des Massenphänomenes Internet und Digitalisierung nicht mehr gilt. Dabei hat er sechs Gemeinsamkeiten herausgestellt:

 

  • Zögern
    Der Großteil der genannten Unternehmen haben vor der Umsetzung des Inbound Marketings gezögert, sind aber danach sehr positiv gestimmt.
  • Responsive
    Desktop ist schon lange nicht mehr das einzige Medium mit dem Ihre Webseiten aufgerufen werden, deshalb ist es wichtig, dass diese auch auf mobilen Endgeräten korrekt dargestellt wird und bedienbar bleibt.
  • Long-tail-keywords
    Sich um beliebte Keywords mit den „Big-Playern“ zu streiten kostet sehr viel Geld und Aufwand. Nutzen Sie die Chancen, die Ihnen Long-Tail Keywords bieten, um zusätzlichen Traffic zu gewinnen.
  • Call-to-action
    Wir betonen immer wieder, wie wichtig es ist, konkrete Handlungsaufforderungen auf Ihren Webseiten oder Landingpages einzubauen. Für das Inbound Marketing gibt es keine Ausnahme.
  • Leadmagneten
    Viele Beispiele haben E-Books als Inhalte zur Verfügung gestellt, um den Kunden weiter zu begleiten.
  • Landingpages
    Alle hatten dedizierte Landing Pages erstellt, um den Besucher auf die jeweilige Handlung zu fokussieren.

 

Auch wenn es amerikanische Beispiele sind, bedeutet das nicht, dass der demographische Wandel spurlos an der deutschen Entscheideretage vorbeizieht, sondern dass noch zu viele Unternehmen in Deutschland das Internet weiterhin als günstigen, reinen Werbeplatz sehen und nicht als zusätzliche Möglichkeit, die wichtigen Zielgruppen mit Informationen zu versorgen. Zum Thema vermeintlich günstiger B2B-Werbung im Internet haben wir übrigens hier einige ernüchternde Dinge zusammengeschrieben.

Lassen Sie sich von den zehn interessanten Beispielen inspirieren und nutzen Sie die Möglichkeit, die Ihnen Inbound Marketing bieten kann.

Hier lesen Sie mehr: https://chimpify.de/marketing/inbound-marketing-case-studies/

 

 

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Aufmacherbild: pexels / CC0


Daniel Furth

Daniel Furth ist seit 2013 im digitalen Marketing unterwegs und hat im Studium als Reporter gearbeitet. Heute verbindet er die Leidenschaft für gute Inhalte und digitales Marketing bei Vogel Business Media und ist stets auf der Suche nach Beispielen für gutes Industriemarketing. Themen-Einreichungen per Mail sind herzlich willkommen:...
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