[Blogschau] Das Beste aus den Marketing-Blogs im August 2017

Marketing-Blogs gibt es wie Sand am Meer und Sie haben wenig Zeit, alle zu lesen. Darum scannen wir die Blog-Welt einmal monatlich für Sie: Welche B2B-Marketing-relevanten Beiträge sind auf anderen Blogs erschienen? Dabei schauen wir ab und zu auch in die B2C-Welt. Heute haben wir folgende Themen im Gepäck: Lead Management, visueller Content, Newslettergestaltung und personalisiertes Content Marketing.

 

Blgoschau B2B-Marketing Blogs

 

 

 

 Blogschau B2B Marketing Blogs

 

Passend zu unserer Vortragsreihe vom Lead Management Summit haben wir für Sie noch eine kleine und rudimentäre Zusammenfassung der wichtigsten Punkte beim Leadmanagement im Marketing-Blog von Chimpify gefunden. Martin Philipp von SC Networks GmbH geht darin auf die sieben Kriterien ein, die für erfolgreiches Leadmanagement wichtig sind:

 

  • Definition Ihres „Leads“

 

Jedes Unternehmen stellt andere Ansprüche an seine Zielgruppe und die Qualifizierung seiner Leads. Deshalb sollten Sie sich vor dem Projekt Gedanken machen, was „Ihren“ Lead auszeichnet. Eine BANT-Analyse hilft dabei die grundlegenden Kriterien zu definieren.

BANT steht für Budget, Authority, Need und Time. Also Budget, Einfluss oder Entscheidungsmacht, Bedürfnis und der Zeitraum in dem die Investition stattfinden soll. Daraus können Sie bereits ein grobes Gerüst für Ihre Lead-Definition erstellen.

Weitere Inhalte für Ihre Definition erhalten Sie mit der Frage: „Was benötigt Ihr Verkauf noch an Daten, die Sie abfragen müssen?“ Dabei müssen Sie aber auch die weiteren Schritte im Leadmanagement-Prozess beachten, nicht dass Sie am Schluss feststellen, dass bestimmte qualifizierende Merkmale wie beispielsweise „Position im Unternehmen“ überhaupt nicht abgefragt wurden.

 

  • Lernen Sie Ihre Leads kennen

 

Nachdem Ihr Lead in Ihrem Formular Gestalt angenommen hat, müssen Sie sich Gedanken darüber machen, wie Ihr idealer Lead als Kunde aussehen würde. Die klassische Buyer-Persona hilft Ihnen dabei, sich besser in den Lead hineinzuversetzen und ihn besser entlang des Kaufprozesses anzusprechen.

 

  • Setzen Sie auf hochwertigen, personarelevanten Content (E-Books, Checklisten und Whitepapers)

 

Alle Wege führen nach Rom? So ähnlich ist das auch im Lead-Prozess, nur führen dort alle Wege zum guten Content. Wir betonen es immer wieder, dass der Besucher nicht „einfach so“ Ihr Formular ausfüllt, sondern weil er sich Informationen oder Inhalte wünscht, die ihm bei dem Problem weiterhelfen, wegen dem er überhaupt auf Ihrer Seite gelandet ist.

Erstellen Sie personarelevanten Content, der Ihren Besuchern einen wirklichen Mehrwert bietet und nicht nur eine gewöhnliche Verkaufsbroschüre ist. Ihr Content ist auch eine „Visitenkarte Ihres Unternehmens“. „Mit Qualität zeigt man Kompetenz und kann außerdem das Vertrauen in das Unternehmen beziehungsweise dessen Produkte und Dienstleistungen stärken“, betont Martin Philipp.

 

 

 

  • Behalten Sie die Rechtskonformität im Auge (Datenschutz)

 

Doube Opt-In ist hier die Lösung, um die Leads weiterhin mit Informationen versorgen zu dürfen. Erst wenn der Kunden die Hinweise zum Datenschutz erhalten hat und über alle relevanten Details zur Datenerhebung aufgeklärt wurde, sind Sie auf der sicheren Seite und Ihr Datenschutzbeauftragter kann ruhig schlafen. Erfahren Sie in diesem Artikel mehr über Marketing-Aspekte beim Datenschutz, insbesondere vor dem Hintergrund der neuen Datenschutzgrundverordnung der EU.

 

  • Entwickeln Sie Ihre Interessenten langsam weiter, bis sie bereit sind zu kaufen (Nurturing)

 

Der Interessent kommt fast nie mit einer konkreten Kaufabsicht in Ihren Leadmanagement-Prozess. Die meisten Interessenten müssen deshalb langsam und behutsam immer weiter angefüttert werden, bis sie irgendwann die konkrete Kaufabsicht hegen.

Ein paar Methoden wie das mit Content- und E-Mail-Marketing gelingen kann, ohne Ihre Leads mit Angeboten zu belästigen, nennt Martin Phillip hier.

 

  • Bewerte die Reife Ihrer Leads

 

Irgendwann müssen Sie aber Ihren Lead einmal ansprechen, ob er vielleicht doch Interesse an Ihren Lösungen hat. Den richtigen Zeitpunkt erkennen Sie anhand eines Scoringmodells, welches Sie anhand der gesammelten Daten Ihres Vertriebs und Ihrer Persona erstellt haben. Erst wenn der Interessent den Schwellenwert überschritten hat, sollten Sie mit einer unverbindlichen Anfrage auf ihn zugehen.

 

  • Automatisieren Sie den Prozess

 

Leadmanagement ist ein sehr aufwändiger und zeitintensiver Prozess, bei dem es sich lohnt, so viel wie möglich zu automatisieren. Denn sonst wächst Ihr Cost-per-Lead ins unermessliche und ist unternehmerisch nicht mehr tragbar.

Weitere Tipps und Hinweise von Martin Philipp zum erfolgreichen Leadmanagement finden Sie hier:

https://chimpify.de/marketing/tipps-lead-management-prozess/

 

B2B Marketing Blogschau

 

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“(Fred R. Barnard). Dieses Motto trifft natürlich auch auf den Content zu, den Sie auf Ihrer Unternehmenswebseite oder Ihrem Corporate Blog (hinter diesem Link finden Sie tolle Beispiele für B2B Corporate Blogs). verwenden. Robert Weller vom Blog toushenne.de geht genauer darauf ein, warum und wie visueller Content genutzt werden sollte.

 

  • Definition von Visual Content

 

Inhalte, die mit Infografiken, Bildmaterial und erklärenden Icons versehen sind, haben eine positive Auswirkung auf die Performance Ihrer Webseite. Robert Weller zählt zu visual Content, „visuelle Inhalte, die dazu dienen, Informationen zu vermitteln. Dabei können sie sowohl für sich stehen – wie es etwa bei Infografiken der Fall ist – als auch anderen Content ergänzen, beispielsweise als Illustration eines Artikels oder zusammenfassende Grafik. Visual Content wird vom Gehirn anders aufgenommen und deshalb schneller und wirkungsvoller als Text verarbeitet.

 

  • Vorteile und Besonderheiten von Visual Content

 

Wie schon angesprochen, haben visuelle Inhalte mehrere Vorteile wie eine schnelle Informationsverarbeitung, Veranschaulichung, Social-Media-Affinität, Emotionalisierung und Conversion-Steigerung. Woran diese Effekte genau festzumachen sind, erfahren Sie im Blogartikel von Robert Weller.

 

  • Contentformate

 

Visuellen Content gibt es in vielen „Formen und Farben“. Infografiken dienen laut Robert Weller eher der „visuellen Bündelung und Aufbereitung von Informationen und Zusammenhängen.“ Bei den Webseitebesuchern sind Videos sehr beliebt, jedoch sollte man bei der Konzeption darauf achten, dass das Video auch ohne Ton wirken kann. GIFs oder andere Animationen können auch seriösere Themen auflockern. (Versuchen Sie nicht zu schmunzeln, nachdem Sie unseren Newsletter abonniert haben.)

 

Jetzt kostenlos zum Webinar über B2B-Video-Marketing anmelden.

 

Präsentationen auf Plattformen wie Slideshare von LinkedIn bieten den Interessenten eine Mischung aus beiden Welten an. Oftmals werden in einer Präsentation komplexere Themen mit einem Mix aus Text und Bild/Grafik erläutert. Der Interessent kann sich dann ganz nach Belieben sowie eigenem Tempo durch die Präsentation klicken und informieren.

Weitere Formate finden Sie im Beitrag von Robert Weller auf Thoushenne.de

 

  • Content Plattformen und Kanäle

 

Ihre Contentformate müssen aber auch auffindbar sein. Denn wenn Sie viel Arbeit in die Erstellung einer Infografik gesteckt haben, dann wollen Sie auch, dass Ihre Besucher und Interessenten damit interagieren. Facebook, Youtube und Instagram sind, neben Ihrer Webseite und ihrem Blog, die bekanntesten Plattformen, auf denen sich visueller Content einfach verteilen und bewerben lässt.

Besonders wirkungsvoll im Industriemarketing sind Fachmedien, denn für Entscheider sind sie die wichtigste Informationsquelle. Erfahren Sie hier mehr, in welchen Märkten die Fachmedien von Vogel Business MEdia Zielgruppen-Zugänge schaffen oder nehmen Sie direkt Kontakt auf, um mehr über unsere B2B-Marketing-Lösungen zu erfahren.

 

  • Integration in die Marketingstrategie

 

Visueller Content muss wie jede andere Content-Marketing-Maßnahme in Ihre Marketingstrategie passen und diese sinnvoll ergänzen. Einfach nur so ein paar Bilder zu posten oder ein kurzes Youtube-Video, weil es gerade „Mode“ ist, verschwendet nur Budget und bringt Ihnen nicht wirklich viel Mehrwert.

Auch bei visuellem Content müssen Sie Ziele definieren, die Plattformen auswählen, Ihre weiteren Inhalte sinnvoll verknüpfen, einen einheitlichen Auftritt sicherstellen sowie immer wieder die Performance messen und Optimieren.  Wer sich tiefer mit dem Thema visual Content auseinandersetzen möchte, findet auf Toushenne.de den ausführlichen Blogbeitrag.

https://www.toushenne.de/newsreader/visual-content.html

 

 

B2B Marketing Blogschau Oktober

 

Werbemailings und Newsletter sind ein Thema, bei dem man nicht genug optimieren kann. Besonders jetzt, wo die Datenschutz-Grundverordung vor der Türe steht, sollten Sie einen genaueren Blick auf Ihre Newsletter werfen, um zu prüfen, ob diese noch Ihren ursprünglichen Zweck erfüllen. Schließlich wollen Sie ja nicht Ihre hart erarbeiteten Opt-Ins nach ein bis zwei Aussendungen wieder verlieren, sondern Ihre Newsletterempfänger bei der Stange halten.

Marcel Licht von der Web Arts AG hat auf Konversionskraft 21 Eye-Catcher zusammengesammelt, die Ihnen vielleicht dabei helfen, Ihren gewöhnlichen Newsletter in etwas Außergewöhnliches für Ihre Kunden zu verwandeln. Nur so behalten Sie die Oberhand in der E-Mail-Flut. Zwar sind diese Beispiele aus dem B2C-Bereich, das heißt aber nicht, dass die Erkenntnisse nicht auch im B2B-gelten würden.

Die Beispiele sind dabei in drei Tipps aufgeteilt:

 

  1. Sorge dafür, dass deine Newsletter nicht wie Werbung aussehen

 

Das ist einfacher gesagt als getan. Jedoch sollten Sie versuchen, Ihren Newsletter nicht wie eine Rabattbroschüre zu gestalten, sondern eher die Werbesignale verdeckt halten. Dabei hilft auch, den Inhalt auf das Wesentliche zu reduzieren, so laufen sie nicht Gefahr, sich in Werbesprech zu verlieren.

Wann haben Sie das letzte Mal Ihr Newsletterdesign überarbeitet? Die technologischen Möglichkeiten bieten Ihnen neue Ansätze, um die Nachricht Ihres Mailings an die Zielgruppe zu bringen. Nutzen Sie diese Möglichkeiten, um sich von Ihren Mitbewerbern abzusetzen und positiv in Erinnerung zu bleiben. Jedoch sollten Sie nicht vergessen, den Inhalt Ihres Newsletters auch ohne Bilder verständlich darzustellen, da viele E-Mail-Programme erst nach einer manuellen Aufforderung die Bilder und sonstige Gestaltungselemente herunterladen.

 

  1. Liefere deinem Leser einen echten Mehrwert

 

Wir können es nicht oft genug betonen und auch andere Blogautoren weisen ihre Leser immer wieder darauf hin: Der Empfänger benötigt einen echten Mehrwert von Ihrem Newsletter, wenn er weiterhin Ihr Empfänger bleiben soll. Ein kurzes Update darüber, was Ihr neues Produkt alles kann, bringt dem Leser eher weniger. Schließlich interessiert es ihn viel mehr, wie das neue Produkt seine Prozesse verbessern oder sicherer machen kann!

Newsletter, die sofort mit dem Angebot in den Posteingang krachen, werden wahrscheinlich nur dann ihre intendierte Wirkung entfalten, wenn der Empfänger bereits mit dem Kaufgedanken gespielt hat und das Angebot nur noch den Impuls liefert. Doch vorher sollten Sie mit den richtigen Inhalten Ihre Empfänger soweit bringen, mit dem Kaufgedanken zu spielen.

Nur so können Sie wirkungsvoll den Kaufimpuls setzen, ohne Ihre Newsletterdatenbank zu strapazieren.

 

  1. Nutze Personalisierung für noch mehr Relevanz

 

Eine persönliche Ansprache ist kein Hexenwerk und hinterlässt ein positives Gefühl beim Empfänger, vor allem wenn Sie sowieso die Anrede in Ihrem CRM-System haben.

Doch damit fängt die Personalisierung erst an. Nutzen Sie die gesammelten Informationen über Ihre Interessenten, um diese gezielt mit individuellen Empfehlungen anzusprechen. Natürlich nur dann, wenn die Datensammlung auch den aktuellen Gesetzen entspricht – sonst fühlt sich der Kunde schnell belästigt oder gar in seiner Privatsphäre verletzt.

Die passenden Beispiele zu den einzelnen Tipps finden Sie im Blogbeitrag von Marcel Licht auf konversionskraft.de

https://www.konversionskraft.de/tipps/21-eye-catcher-im-posteingang-so-ueberzeugen-diese-newsletter.html

 

 

B2B-Marketing Blogschau Oktober

 

Content wird aktuell hauptsächlich an alle Webseitebesucher ausgespielt, egal ob dieser gerade für sie relevant ist oder nicht. Trotz mehrerer Touchpoints und unterschiedlicher Ansprache lässt es sich nicht vermeiden, dass Besucher auf – für sie – irrelevanten Content stoßen. Klaus Eck von D.Tales warf in einem Baitrag auf PR-blogger.de einen Blick in die Zukunft, wie KI uns dabei unterstützen kann Inhalte richtig auszuspielen, ohne große Streuverluste zu erfahren.

 

Content Schock

 

Als Content-Schock bezeichnet man den Zustand, wenn ein Leser die vielen Inhalte die er angeboten bekommt, nicht mehr filtern kann oder will. Dann wird der Interessent Maßnahmen für sich ergreifen, um dieser Flut an Inhalten Herr zu werden. Das wirkt sich auf die Reichweite der Contentproduzenten aus, wenn sich die „Geschockten“ zurückziehen und nicht mehr mit den Inhalten erreicht werden können. Selbst Facebook hat aktuell die Notbremse gezogen und aufgrund der Content-Flut die Reichweite einzelner Posts massiv reduziert. Wenn die Reichweite zurückgeht, dann folgt meist reflexartig eine Steigerung der Content-Produktion. Diese führt dann wieder wozu? Richtig: weitere Leser, die sich überrollt fühlen und Abstand gewinnen wollen.

Wie kann man aber diesen Kreislauf aufhalten, ohne komplett auf Content zu verzichten?

 

Lernen Sie, durch B2B-Content Marketing Buying Center noch besser zu überzeugen.

 

KI hilft

 

Klaus Eck sieht in Künstlicher Intelligenz eine Möglichkeit, Content gezielter auf den individuellen User zuzuschneiden. KI analysiert dabei das Nutzerverhalten sowie Engagement und spricht Empfehlungen für die weitere Content Strategie aus.

So könnte man für die jeweiligen Nutzer gezielte Content-Empfehlungen aussprechen, ohne sie gleich mit dem gesamten Portfolio zu erschlagen. Wenn Sie das dann auch noch im Newsletter befolgen, dann haben Sie schon eine Empfehlung aus dem oberen Text erfüllt.

 

Qualität des Contents

 

Wieder einmal kommt die Sprache auf die Contentqualität. Dieses Thema bleibt einer der Faktoren, der den größten Einfluss auf den Erfolg von Content-Marketing hat. Wenn die Qualität der Inhalte nicht stimmt, kann man sich das Geld dafür auch sparen und wieder Werbebroschüren drucken.

Unter Qualität fallen messbare Aspekte wie der Reputationszuwachs, entstandene Leads oder Engagement mit den Inhalten. Dabei ist aber die Relevanz des Content für den Leser am wichtigsten, da diese letztendlich die Resonanz hervorruft, die messbar ist.

Klaus Eck sieht in seiner Zukunftsvision einen idealen Content, der für seine Rezipienten alle Probleme zur richtigen Zeit am richtigen Ort löst, antizipiert diese sogar und wirft einen Blick nach rechts und links.

Den kompletten Beitrag zu KI und Contentmarketing in der Zukunft, lesen Sie auf pr-blogger.de:

http://pr-blogger.de/2017/08/28/mehr-aufmerksamkeit-durch-personalisiertes-content-marketing/

 

 

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Aufmacherbild: pexels / CC0


Patrick Lehnis

Bereits während des Studiums hat Patrick Lehnis als Werksstudent in B2B- Marketing- und Kommunikationsagenturen mit Industriemarketing Kontakt gehabt. Als Trainee bei Vogel Business Media verbindet er im Rahmen des Industriemarketing-Blogs sein Wissen aus Studium und Praxis.
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