Fachzeitschriften weiterhin wichtigste Quelle für B2B-Entscheider [Studie]

Der “Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung e.V.” hat das Informationsverhalten von Führungskräften und Entscheidern untersucht. Überraschend dabei ist, dass gedruckte Medien laut Studie intensiver genutzt werden als digitale. 

 

Entscheider vertrauen Fachmedien, vor allem in gedruckter Form.

 

 

Der “Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung e.V.” (LAE), hinter dem mehrere Zeitungs- und Fachverlage stehen (Vogel Business Media zählt nicht dazu), befragt seit 1975 regelmäßig Entscheider zu Ihrem beruflichen Mediennutzungsverhalten. Für die 21. Untersuchung wurden 2016 und 2017 in zwei Wellen über 8.000 Probanden interviewt.

Wir wollen Ihnen an dieser Stelle nur kurz die wichtigste Frage beantworten:

 

Welche Medien(gruppen) sind die wichtigsten Informationsquellen für die berufliche Tätigkeit?

 

 

Fachzeitschriften sind für Entscheider am wichtigsten, wenn es um die berufliche Informationsbeschaffung geht. (Bild: LAE 2017)

 

Branchenspezifische Fachzeitschriften sind demnach die wichtigste Informationsquelle, wenn es um berufliche Entscheidungen geht. Überraschend ist, dass die Liste explizit von “Zeitschriften” angeführt wird, während “Newsletter” und “Internetseiten der Zeitschriften und Zeitungen” weiter unten landen – das widerspricht schließlich allgemeinen Trends der Mediennutzung. Dabei wird leider nicht ganz klar, inwiefern auch die digitalen Angebote von Fachmedien zu den genannten Kategorien zählen.

Unabhängig davon bestätigt die LAE 2017 den weiterhin hohen Nutzen von Fachmedien, wenn es um die Erreichung und Überzeugung von Entscheidungsträgern der Wirtschaft geht. Die “B2B-Entscheideranalyse” des “Vereins Deutsche Fachpresse” brachte 2016 ein ähnliches Ergebnis zutage:

 

Entscheider nutzen weiterhin gedruckte Fachmedien

Bereits vergangenes Jahr belegte eine Studie, dass Fachmedien die wichtigste Informationsquelle für Entscheider ist (Bild: Verein Deutsche Fachpresse)

 

In beiden Studien rangieren die Informationsangebote von Unternehmen direkt nach den Fachmedien. Gute Fachpresse-Arbeit, die zu redaktioneller Berichterstattung führt, sowie werbliche Präsenz in branchenspezifischen Fachmedien sollten deshalb priorisierter Bestandteil einer ganzheitlichen B2B-Kommunikation sein.

Denn Fachmedien sind nicht einfach nur ein weiterer Touchpoint – sondern einer, dem Ihre Zielgruppen vertrauen. Schaffen Sie es, diese Vertrauenswürdigkeit durch gute Kommunikation auf Ihre Marke abstrahlen zu lassen, wird Ihre Zielgruppe umso offener für die werbliche Kommunikation im Anschluss sein (Tipp: Wie Sie desen Effekt größtmöglich mit Native Advertising verstärken, zeigt Ihnen dieser Artikel).

 

PS: Welche Arten von Print-Anzeigen an welcher Stelle in Fachmedien am besten funktionieren, zeigt Ihnen dieses Whitepaper, für das wir über 1440 Anzeigen auf Ihre Wirkung untersucht haben:

 

 

Aufmacherbild: pexels.com / CC0


 

 

Daniel Furth

Daniel Furth ist seit 2013 im digitalen Marketing unterwegs und hat im Studium als Reporter für diverse Zeitungen und Magazine gearbeitet. Heute verbindet er die Leidenschaft für gute Inhalte und digitales Marketing als Customer Development Manager bei Vogel Business Media und ist stets auf der Suche nach Beispielen für gutes...
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