[Blogschau] Das Beste aus den Marketing-Blogs im Februar 2018

Welche B2B-Marketing-relevanten Beiträge sind auf anderen Blogs erschienen? Heute haben wir folgende Themen: Warum mit Unilever der nächste Riesenkonzern androht, Facebook und Google sein Werbebudget zu entziehen und wieso die durchschnittliche Sitzungsdauer keine belastbare Kennzahl ist. Dazu gesellt sich ein erkenntnisreiches Interview über den Status Quo des B2B-Marketings. 

 

Blgoschau B2B-Marketing Blogs

 

Inhalt (ein Klick bringt Sie direkt zum Abschnitt):

 

 

Werbende Unternehmen erhöhen Druck auf Facebook und Google

Facebook und Google, die sich je nach Berechnung bis zu 75 Prozent des digitalen Werbemarktes teilen, geraten weiter unter Druck, wie das Adzine berichtet. Nachdem bereits Procter & Gamble erste Budgetkürzungen vollzogen und weitere angedroht hat, sieht auch Unilever Handlungsbedarf. Beide Konsumriesen werfen den Internetunternehmen vor, kein seriöses Werbeumfeld mehr zu bieten. Unilever wolle nicht zwischen Fake News und extremistischen Inhalten platziert sein.

 

Konkret forderte Unilevers Marketingchef Keith Weed andere werbende Unternehmen auf, sich folgenden Kernforderungen anzuschließen:

 

  • Verantwortungsvolle Plattformen: Unilever wird Werbeinvestitionen auf Plattformen stoppen, die Kinder nicht schützen oder die Gesellschaft spalten. Der Markenhersteller wird zukünftig nur auf Plattformen investieren, die einen positiven Beitrag für die Gesellschaft leisten.

 

  • Verantwortungsvolle Infrastruktur: Der Markenhersteller plant zukünftig nur mit solchen Organisationen Partnerschaften einzugehen, die eine bessere digitale Infrastruktur aufbauen und sich einem allgemeinen Messstandard unterwerfen.

 

  • Verantwortungsvolle Inhalte: Unilever sagt der Werbung mit geschlechtsspezifischen Stereotypen den Kampf an. Unter dem Hashtag #Unstereotype wolle man gemeinsam mit anderen Unternehmen in Kampagnen als #Unstereotype Alliance auftreten.

 

 

Zum Artikel: Unilever droht mit Werbestopp auf Facebook und Google


 

Analytics: Warum die durchschnittliche Sitzungsdauer kompletter Quatsch ist

Ist die durchschnittliche Sitzungsdauer auf Ihrer B2B-Webseite eine relevante KPI für Ihr Marketing? Wahrscheinlich schon. Tom Alby, deutsches Online-Marketing-Urgestein, erklärt in seinem Beitrag jedoch, warum Sie dieser Kennzahl keinesfalls vertrauen sollten.

 

Angenommen ein Nutzer besucht während seiner Sitzung drei verschiedene Unterseiten. Der Start-Messpunkt ist in diesem Fall natürlich das Öffnen der ersten Seite. Der Klick zur nächsten Seite ist das zweite Mess-Signal, der Klick zur letzten Seite das dritte Signal – und leider das letzte. Wie viel Zeit der Nutzer auf der dritten Seite verbringt, fließt nicht in die Sitzungsdauer ein. Denn wann der Nutzer die Seite schließt, bekommt das Tracking-Tool nicht mit.

 

Die Nutzung der durchschnittlichen Sitzungsdauer als zentrale KPI führt also in den meisten Fällen zu falsch-negativen Annahmen. Doch es gibt alternative Methoden der Messung und andere Kennzahlen, die Ihre Arbeit eventuell besser unterstützen als die Sitzungsdauer – welche das sind, erfahren Sie im Artikel auf Albys Blog.

 

Zum Artikel: Warum die durchschnittliche Sitzungsdauer kompletter Quatsch ist

 

Whitepaper: Webseiten-Sitzungsdauer erhöhen und mehr Leads generieren

Je mehr Zeit ein Besucher auf Ihrer Webseite verbringt, desto besser ist er über Ihre Expertise informiert. Doch viele B2B-Webseiten erschweren dem Nutzer geradezu die Informationssuche. In diesem Whitepaper über B2B-Webseiten erklären wir, welche Maßnahmen dafür Abhilfe schaffen. Es geht um:

 

  • Layout und Struktur
  • Lead-Generierung und B2B-Online-Shops
  • Sicherheit, Datenschutz und Suchmaschinenoptimierung

 

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Diese Whitepaper zeigt gelungene Praxisbeispiele für B2B-Websites.

 

 


 

Warum sich viele B2B-Unternehmen mit der zeitgemäßen Kundenansprache schwer tun

Die Digitalisierung hat große Folgen für das B2B-Geschäft: Kundenbeziehungen verändern sich genauso wie interne Abläufe. Unsere Kollegen von Marconomy haben mit Dr. Stefan Kaas, Geschäftsführer und Mitgründer von Pure Business Consulting, über den notwendigen Wandel der B2B-Kundenansprache gesprochen. Das Interview gibt einige wie wir finden kluge Antworten auf folgende aktuelle Fragen des B2B-Marketings:

 

  • Was ist der wesentliche Grund, warum sich die B2B- von der B2C-Kundenansprache unterscheiden muss?
  • Was muss in der B2B-Kundenansprache beachtet werden?
  • Warum tun sich viele B2B-Unternehmen so schwer mit einer zeitgemäßen Kundenansprache?
  • Welche Tools gibt es, um die B2B-Ansprache zu verbessern?
  • Welchen weiteren Einfluss wird die Digitalisierung auf das B2B-Geschäft haben?

 

Zum Interview: „Die Zukunft der B2B-Ansprache liegt im datengetriebenen Vertrieb“

 


 

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Daniel Furth

Daniel Furth ist seit 2013 im digitalen Marketing unterwegs und hat im Studium als Reporter gearbeitet. Heute verbindet er die Leidenschaft für gute Inhalte und digitales Marketing bei der Vogel Communications Group und ist stets auf der Suche nach Beispielen für gutes B2B-Marketing. Themen-Einreichungen per Mail sind herzlich willkommen:...
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