[Blogschau] Das Beste aus den Marketing-Blogs im Mai 2018

Welche B2B-Marketing-relevanten Beiträge sind zuletzt auf anderen Blogs und Magazinen erschienen? Heute im Programm: Wie Weidmüller die Marke zum Wachstumsträger macht // DSGVO-Post aus der Hölle: So sieht die schlimmstmögliche Datenabfrage durch Nutzer aus // Warum man mehr Kundenstimmen im B2B-Marketing nutzen sollte 

 

Blgoschau B2B-Marketing Blogs

 

 

Wie Weidmüller die Marke zum Wachstumsträger macht

Klemmen-Valley, das Eldorado der Verbindungstechnik, liegt nicht irgendwo in Amerika, sondern mitten in Ostwestfalen. Hier vereinen die drei größten deutschen Player des Marktes für Verbindungstechnik rund 80 Prozent des weltweiten Marktanteils auf sich. Einer davon ist die Weidmüller-Gruppe, 1850 in Chemnitz als Unternehmen der Textilindustrie gegründet, startete sie 1943 mit der Produktion der ersten Staffel-Anreihklemmen.

 

Doch in innovativen und schnelllebigen Zeiten kann Tradition auch ein Problem darstellen: Mithilfe von B2B-Marktforschung (hinter diesem Link: ein Artikel über alle Möglichkeiten der B2B-Marktforschung) fand Weidmüller heraus, dass das Unternehmen gemeinhin auf Klemmen und Steckverbinder reduziert wird. Tatsächlich bietet Weidmüller heute unter dem Stichtwort “Industrial Connectivity” aber eine Fülle an industriellen IoT-Lösungen an.

 

Um diese Tatsache besser in den Markt zu tragen, wurde die Marke zunächst tiefgreifend reformiert und anschließend so implementiert, dass sich fast jeder Prozess des Unternehmens an der Marke messen muss. Das Ergebnis: eine später durchgeführte Marktforschung stellt der Marke eine innovative Reputation aus, Vorstände werden viel häufiger zu Referaten über mittelständische Innovationsstrategien eingeladen, Angela Merkel und Barack Obama besuchen den Weidmüller-Stand in Hannover und nicht zuletzt: Vertrieb und Marketing haben es viel leichter, aktives Cross- und Upselling zu betreiben. Das Fachmagazin Absatzwirtschaft schildert die Maßnahmen im Detail.

 

Zum Artikel: Best Practice: Wie Weidmüller die Marke zum Wachstumsträger macht

 

Case: So setzt Weidmüller Marktforschung für Vertrieb und Entwicklung ein

Weidmüller nutzt Marktforschung nicht nur für den Markencheck, sondern leitet auch wichtige Erkenntnisse für Vertrieb, Marketing und Entwicklung aus den Befragungen ab. In diesem Use Case erfahren Sie die Hintergründe, den Ablauf der Marktforschung sowie die Implementierung der Erkenntnisse in die Unternehmen- prozesse. Top-Inhalte:

  • Warum Weidmüller auf Marktforschung mit Vogel setzt
  • Wie die Marktforschung durchgeführt wurde
  • Wie die Erkenntnisse analysiert und implementiert wurden

 

>> Jetzt Use Case über Weidmüllers Marktforschung herunterladen

 

Mit Marktforschung den Vertrieb Optimieren

 


Der DSGVO-Albtraum-Brief: Ein Kunde will an seine Daten

In acht Wochen ist es soweit: Ab dann unterliegen Unternehmen, Organisationen und Körperschaften der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Doch was heißt das konkret? Auf der einen Seite gibt es Anstrengungen, auf Biegen und Brechen die Computersysteme, Prozesse und verarbeitende Stellen compliant zu machen. Auf der anderen Seite bleiben auch herbeiberufene Berater oft auf der abstrakten Ebene und behelfen sich mit Konjunktiven.

 

Das hat auch Constantine Karbaliotis aus Kanada gereicht. Der Datenschutz-Experte hat ein phantastisch praktisches und anschauliches Beispiel veröffentlicht, wie so eine Anfrage denn tatsächlich in der Praxis aussehen kann: den “GDPR Nightmare Letter“.

 

Dies ist ein Schreiben eines Kunden, der im maximalen Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten an seine fremdgespeicherten Daten will und sowohl technologie- als auch rechtskundig ist — quasi ein Worst-Case-Szenario. Roman Abashin, Berater für digitale Transformation bei Adesso, hat sich die Mühe gemacht, den Brief ins Deutsche zu übersetzen und auf Linkedin veröffentlicht. Übrigens: In unserem Exklusiv-Interview reden wir mit Siemens über deren Maßnahmen rund um die DSGVO und erklären in diesem Artikel, wie sich die DSGVO auf die Leadgenerierung auswirkt.

 

Zum Artikel: Der DSGVO-Albtraum-Brief: Ein Kunde will an seine Daten

 


Warum Kundenstimmen ein Bestandteil jeder B2B-Marketing-Strategie sein sollten

Viele B2B-Unternehmen stehen häufig vor einem Problem: Entweder sie sitzen in der “Commodity-Falle”, was bedeutet, dass ihre Produkte höchst austauschbare Massenware sind. Oder ihre Lösungen werden so individuell geschneidert und sind dementsprechend teuer, sodass Neukunden nur den hohen Preis aufgrund mangelnder Kenntnisse über die potentielle Qualität sehen. Hinzu kommt, dass das Käufervertrauen in die Beratungsleistung eines Verkaufsmitarbeiters schwindet, schließlich hat letzterer schon lange nicht mehr die Informationshoheit gepachtet.

 

Was allerdings weiterhin an Vertrauen genießt – und dank zum Beispiel Amazon und Yelp – für Kaufentscheidungen immer relevanter wird, sind die Stimmen von (echten) Kunden. Wie viele Marketingfaktoren drängt auch das “Empfehlungsmarketing” immer mehr vom B2C ins B2B. Auch wir lassen immer mehr Kunden an passender Stelle für uns sprechen, zum Beispiel hier oder hier.

 

Noch mehr Gründe, die Beschaffung und Nutzung von Kundenstimmen strategisch in sein B2B-Marketing einzubinden, liefert ein Artikel des (englischsprachigen) Portals “business2community”.

 

Zum Artikel: Why You Must Use Customer Reviews in Your B2B Marketing Strategy

 

 

 

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Aufmacherbild: pexels

Daniel Furth

Daniel Furth ist seit 2013 im digitalen Marketing unterwegs und hat im Studium als Reporter gearbeitet. Heute verbindet er die Leidenschaft für gute Inhalte und digitales Marketing bei Vogel Business Media und ist stets auf der Suche nach Beispielen für gutes Industriemarketing. Themen-Einreichungen per Mail sind herzlich willkommen:...
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